Da meinen Zweibeinern zu Sonstig

18.08.2012:
Leute, hier hat sich was getan. Am 31.07.12 sind wir zur Familie meiner Mama gefahren (leider ist meine Mama am 19.07.12 über die Regenbrücke gegangen). Wir haben dort so ein kleines braunes Etwas mitgenommen. Guinness nannten die das. Der durfte sogar während der Heimfahrt vorne im Auto sitzen. Hat ein bisschen rumgejammert und später geschlafen. Zu Hause habe ich ihm erst einmal ganz deutlich gesagt, wer hier der Chef ist. Nicht, dass der noch glaubt, er kann hier machen was er will. Mittlerweile sind 2,5 Wochen vergangen. So ganz langsam gewöhnen wir uns aneinander, bzw. ich mich an ihn. Zum Glück hat Koni verstanden, dass sie besser die meiste Zeit mit mir verbringt, das beruhigt mich doch etwas. An mein Fressen lassen sie ihn auch nicht ran, das ist gut. Leider lassen sie mich aber auch nicht an seines - das ist weniger gut.
Manchmal kann man sogar mit dem Typ etwas knutschen und kuscheln, vielleicht geht das ja besser, wenn der mal größer ist. Im Moment ist er noch so zerbrechlich.

24.12.2011:
Weihnachten. Naja, zuerst war das mal ein blöder Tag. Irgendwie hatte nach der ersten Gassirunde keiner so richtig Zeit für mich. Alle sind nur rumgewuselt, haben Sachen verpackt und Zeugs durch die Gegend geräumt. Ein kleines Bäumchen haben sie aufgestellt und verziert, aber markieren durfte ich es leider nicht.
Erst gegen Abend wurde es besser. Da wurden ganz viele Geschenke unter das Bäumchen geräumt und dann durfte nach und nach jeder mal kucken, ob er was für sich findet. Naja, ich habe weniger gekuckt als geschnuppert und auch tatsächlich was gefunden. Ein schönes neues Zerrspielzeug und dann noch ein lecker Knochen. Auspacken ist ja kein Problem für mich, das mach´ ich mit links. Mit dem Knochen bin ich dann erst mal im Garten verschwunden.
Die anderen haben sich dann zum Essen hingesetzt. Das hat gedauert, gedauert und gedauert. Fondue nannten die das. So was blödes, die haben das ganze frische Fleisch in einen Topf gehängt und dann war es gar nicht mehr so frisch. Schade drum.
Irgendwann ist es mir dann doch mal langweilig geworden. Ich bin freudig wedelnd zu Koni hin, damit sie sich mal wieder etwas um mich kümmert. Hmmm, dabei habe ich wohl etwas zu heftig vorm Kaktus rumgewedelt, so dass dieser mitsamt Topf von der Fensterbank gekippt ist. Koni sah nur was fallen und griff im Reflex mit der linken Hand zu, nur um sie dann gleich ganz schnell wieder wegzuziehen. Sie ist danach sofort mit Pia im Bad verschwunden. Diese hat dann mit einer Pinzette die Stacheln aus Konis Fingern geholt, die sie kriegen konnte.
Zur Strafe musste ich dem Andy beim Aufräumen in der Küche helfen. Zuerst hat er die übrigen Salate und Soßen aus den Schüsselchen wieder in dichte Pötte gefüllt. Ich musste dann die Schüsselchen für die Spülmaschine vorsäubern. Danach musste ich den kleinen Rest Eiersalat vernichten. Daraufhin kam ein halber Becher Naturjoghurt, der beim Soßenmachen nicht mehr gebraucht wurde. Zu guter Letzt musste ich dann auch noch die restlichen rohen Rindfleischstücke vernichten.
Mal ganz ehrlich: Der Andy darf mich ruhig öfter mit Küchendienst bestrafen.

26.08.2011:
Heute war ich mit Koni und Pia in Bad Homburg unterwegs. Die beiden haben sich beim Bäcker jeder ein Tütchen mit leckeren Sachen gekauft. Wir sind weiter durch die Fußgängerzone gelaufen. Koni hatte meine Leine über ihren linken Arm gehängt, die Tüte mit einem Brötchen in die linke Hand genommen und in der rechten Hand hielt sie - mjam - eine Spinattasche. Oh man, die roch vielleicht verführerisch. Jaja, ich weiß ja, dass ich nie was abbekomme. Da bin ich zu einer megageilen List geschritten :-) 
Ich habe eine Wespe hypnotisiert. Diese habe ich dann um Koni kreisen lassen. Was soll ich sagen? Da Konis linker Arm zu sehr beschlagnahmt war, wedelte sie mit der rechten Hand nach der Wespe, die auf meine Eingebung hin in meine Richtung geflogen ist. So kam die Spinattasche ziemlich nahe an meinem Kopf vorbei. Ach nee - nicht vorbei :-))))))
Ich musste nur ganz schnell - haps - zupacken und schon war die Spinattasche in meinem Maul.
Leider hatte ich Koni unterschätzt. Trotz der vielen Zuschauer lag ich sofort auf dem Boden und sie hat so lange meinen Kiefer gepackt, bis sie die Spinattasche wieder hatte. Dabei hat sie die dann nicht einmal gegessen. Weggeworfen hat sie die!!!!! So ein Frevel.

Mai 2011:
Urlaub auf Ameland, herrlich. An einem sehr windigen (Gudi meinte stürmischen) Tag sind wir bei ordentlich Rückenwind am Strand langspaziert. Strand macht Spaß, nur ins Platz legen wollte ich mich bei dem Wetter nicht, da bekommt man nämlich den ganzen Flugsand in die Augen und die Nase, igitt. Bernd trug eine Basecap, um sein spärlich behaartes Haupt ein wenig zu schützen. Dieses holte sich der Wind und trieb es dann geschwind vor sich her. Bernd versuchte sein Cappi wieder einzuholen, war aber viel zu langsam. Da fiel Koni doch tatsächlich noch ein, was ich für ein Hund bin, und rief APPORT. Ich nix wie los und mir die Basecap geschnappt. Naja, ich habe dann aber erst noch so zwei bis drei Ehrenrunden gedreht, bevor ich sie wieder rausgerückt habe. ;-)

Ende 2008:
Ich gehe ja immer mit ins Büro. Bevor umgebaut wurde, konnte ich von Konis Platz aus zur Bürotür vom Chef kucken. Als mal zwei Kollegen in der Tür standen und angeregt mit dem Chef gesprochen haben, musste ich rübergehen und hören, was der Cheffe so zu sagen hat. War aber alles nur langweiliges Zeugs und keiner hat sich um mich gekümmert, pffffft. Na, da bin ich schnell zur Koni zurück. Plötzlich stöhnten die drei da drüben. Die zwei, die in der Tür standen, verschwanden flink wieder an ihre Arbeitplätze. Der Cheffe riss das Fenster auf und machte eine kleine Kaffeepause. Er meinte noch, dass er keinen gehobenen Wert mehr auf meine Besuche legt. Phhh, dann halt nicht. Die Koni musste danach ständig vor sich hin kichern.......

29.06.2008:
Dieser Urlaub war so voll von Verlockungen, wie sollte man da widerstehen?
Heute bin ich mit Andy raus in den Hof, wo ich erst mal eine ordentliche Toberunde mit Lilo eingelegt habe. Wie wir so am Rand des Hofes rumrennen, da sehe ich auf einmal auf dem Nachbarhof so ganz interessante Tiere rumlaufen. Tschö Lilo, ich hol mir mal eins. Ich renne also los, ignoriere da laute NEIN vom Andy und schnapp mir so ein Tier. Die Freude währte nur kurz. Die gar nicht begeisterte dortige Bäuerin schmiss eine Kiste nach mir und traf auch noch, so dass ich meine Beute leider verloren habe.
In diesem Moment war auch schon ein ziemlich wütender Andy bei mir, schnappte mich und verschleppte mich zur Koni in die Ferienwohnung. Er erzählte ihr von meinem versuchten Hühnerklau (das Vieh hat doch überlebt).
An diesem Tag wollte sich keiner mehr so recht um mich kümmern, die haben mich alle einfach ignoriert. Danach durfte ich dann nur noch an der 10m Schleppleine auf den Hof.

25.06.2008:
Urlaub ist was Feines. Wir sind eine schöne Runde um den Etrachsee gelaufen und ich durfte auch schwimmen gehen. Wir haben uns danach noch in einen schönen Biergarten gesetzt, wo ich gemütlich neben dem Tisch geschlummert habe, wie noch zwei andere Hunde an Nebentischen auch.
Da kam doch so eine alte Schachtel mit einem total aufgeregten und kläffenden Dackel angewackelt und musste durch alle Tische durchmarschieren, so dass alle Hunde hellwach und nervös waren.
Ich habe dann auch mal ordentlich an meiner Leine rumgezerrt und siehe da, keiner hatte bemerkt, dass sich die Halsung durch meine Nässe geweitet hatte und ich war frei!
Diese Freiheit habe ich sofort genutzt um allen zu zeigen, was ich für eine tolle Nase habe. Ich bin direkt losgesprintet und ab in die Küche. Pia war die Schnellste von allen und hat mich in der Küche von einem Spaghettitopf weggeholt, der - noch nicht ganz leer - dort am Boden abgestellt war.

25.02.2008:
Während Koni noch arbeiten war, haben sich Pia und Nanni um mich gekümmert. Sie wollten mit mir ein wenig das "alleine sein" üben (NEEEEIIIIN), haben mich im Wohnzimmer in meinen Softkennel gesteckt und sind in die Küche entschwunden. Genau da kam Koni nach Hause. "Koni, hallo, hier bin ich, ich will zu dir".
Da sagte die doch glatt zu den Mädels: "Solange der so rumjammert können wir ihn nicht rauslassen", und entschwindet zu den beiden in die Küche.
Neenee, nicht mit mir. War ja schon sooooo groß und stark. Da habe ich meine Zähnchen und die Pfoten eingesetzt und ein wenig meinen Softkennel umgebaut. Ihr hättet die blöden Gesichter sehen sollen, als ich nach ca. 15min schwanzwedelnd vor denen in der Küche stand.
Danach haben sie einen Kennel aus Metall gekauft :-(